Storforsen

Die größten Stromschnellen Nordeuropas

Storforsen heißen Schwedens größte Stromschnellen, etwa 40 Kilometer entfernt von Älvsbyn. Auf den letzten 600 Metern fällt der Fluss Piteälv über 50 Höhenmeter bergab, insgesamt ziehen sich die Stromschnellen sogar über fünf Kilometer hin. Über Wege und Holzstege kommt man ohne nasse Füße ganz nah heran.

Bis zu 870 Kubikmetern Wasser pro Sekunde

Der Piteälv ist einer der vier großen nicht für die Wasserkraft ausgebauten Flüsse Schwedens. Direkt neben dem steilsten Abschnitt der Stromschnellen verläuft ein Wanderweg, teilweise auf dem einst zum Flößen eingerichteten Damm.

Oft ist über den schäumenden weißen Wellen ein Regenbogen zu sehen. Am meisten Wasser führt der Fluss nach der Schneeschmelze, um Mittsommer herum. Dann stürzen im Durchschnitt 870 Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Storforsen hinab. Neben dem spektakulären Hauptstrom gibt es noch kleine Seitenarme und den „Toten Fall“, der beim Ausbau für das Flößen abgetrennt wurde. Im Winter ist die Wassermenge geringer, doch der Storforsen friert nie zu.

Beliebtes Ausflugsziel

Das Gebiet am Storforsen und den Nebenarmen ist durch ein verzweigtes Wegenetz erschlossen. Auf der Wanderung kann man auch sogenannte Gletschertöpfe entdecken, kreisrunde Löcher, die in der Eiszeit entstanden sind. Für Ausflügler sind Picknickplätze und Feuerstellen eingerichtet. Im Sommer wird dort auch ein Café betrieben. Weitere Gastronomie bietet das Hotel Storforsen.