Östersund

Hauptstadt von Jämtland

Die in idyllischer Natur gelegene mittelschwedische Stadt Östersund hat etwa 50.000 Einwohner. Das zur Provinz Jämtland gehörende Östersund liegt zum größten Teil am Ostufer des Storsjön-Sees. Zur Stadt gehört aber auch ein Teil der dem Seeufer gegenüberliegenden Insel Fröson. Die Insel ist mit Brücken mit dem Festland verbunden. Auf Fröson kann der nördlichste Runenstein Schwedens, der im 11. Jahrhundert errichtete Frösöstenen bewundert werden. Der Stein erinnert an die einstige Bedeutung der Insel als Mittelpunkt der gesamten Region. Die Kernstadt von Östersund ist als Gründung des 18. Jahrhunderts verhältnismäßig jung. Der große Platz im Zentrum, der Stortorget, weist in seiner Geometrie auf die Planmäßigkeit der Stadtgründung hin. Eine Besonderheit im Stadtbild von Östersund ist das besonders gut erhaltene Ensemble durchgängig aus der Zeit um 1885 stammender Holzhäuser in der zentralen Storgatan.

Die angenehm unaufgeregte Stadt, zu der auch ein Universitäts-Campus mit etwa 10.000 Studierenden gehört, kann mit einigen kulturellen Highlights wie dem Museum der Provinz Jämtland und zwei Dutzend Galerien aufwarten. Bekannt ist Östersund aber vor allem für seine Bedeutung als Wintersportort und als Passionsort für Kaffeeliebhaber. Die Schweden gelten in ihrer Gesamtheit als Kaffeefans, aber in Östersunder soll es im Verhältnis zu Einwohnerzahl angeblich die landesweit meisten Cafés geben.

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