Der Reptilienpark in Oslo

Oslo Reptilpark

Der Reptilienpark „Oslo Reptilpark“ befindet sich inmitten der Stadt und beheimatet über 100 Tierarten. Seine Pforten öffnete der von außen eher unscheinbar wirkende Mini-Zoo im Jahr 2002. Neben Grasschlangen, Zwergkrokodilen, Geckos, Chamäleons und weiteren Echsen lassen sich durch die sicheren Glasscheiben auch giftigere Exemplare wie schöne Taranteln, Pfeilgiftfrösche, Skorpione oder die Schwarze Witwe bestaunen. Diese gilt als eine der tödlichsten Spinnen der Welt. Insgesamt erstreckt sich die Ausstellung über zwei Etagen.

Im Erdgeschoss tummeln sich hauptsächlich wasserlebende Tiere in liebevoll bepflanzten Aquaterrarien. Hier treffen Interessierte auf Piranhas, Schützenfische oder Weichschildkröten. Doch auch die Verhaltensweise von Primaten wie Krallenaffen und Grünen Leguanen kann hier ausgiebig studiert werden.
Weiterhin tummeln sich in den Aquarien Piranhas und Seefische. Selbst einen Papagei gibt es. Allein was die Farbenpracht der Exoten betrifft ist die Reptilienausstellung definitiv ein Besuch wert. Hier kann man an verregneten Tagen wunderbare Nahaufnahmen der weißgelben Tigerpython, des hoch toxischen blau gefleckten Frosches oder des Brillenkaimans knipsen.

Spannende Fütterungsshows jeden Dienstag

Zu den Highlights gehört zweifelsohne die Fütterung der Tiere, die jeden Dienstag um 17 Uhr stattfindet. Nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene geraten ins Staunen wenn sie hautnah mit erleben wie eine Boa Constrictor gierig eine ganze Maus, eine Ratte oder sogar ein Kaninchen verschlingt. Die Eidechsen hingegen begnügen sich mit Insekten und Grünfutter. Fragen zu den Ernährungs-Vorlieben der Tiere werden gerne von den kompetenten Mitarbeitern des Reptilienparks beantwortet.
Beliebte Mitbringsel sind Plastikspinnen oder andere Plastiktiere, die sich im kleinen Laden erwerben lassen. Lohnenswert ist auch ein Kauf von informativen Büchern, die wichtige Informationen zu den Reptilienarten und deren Haltung liefern.

Haltung von Amphibien und Reptilien in Norwegen ist verboten

Seit 1977 untersagt das norwegische Gesetz die private Haltung von Amphibien und Reptilien. Das erklärt warum die Eröffnung des Reptilienzoos für Are Hogner, dem Manager mit einigen Schwierigkeiten verbunden war. Es dauerte eine Zeitlang die Genehmigungen der Behörde zu erhalten.
Und auch heute unterliegen die genehmigten und öffentlich zugänglichen Terrarien zahlreichen Restriktionen. So müssen viele Arten zum Beispiel nach Geschlechtern getrennt gehalten und die Eier nicht bebrütet werden.

In der oberen Etage befindet sich eine Quarantäne-Station, die immer wieder in Einsatz kommt um Tiere aus Privathaushalten aufzunehmen.
Neben dem Besuch der Reptilienanlage werden zahlreiche Events abgehalten. So kann man sich zum Beispiel für einen Fototermin anmelden oder die Räumlichkeiten nutzen um eine Geburtstagsfeier oder Abi-Party abzuhalten.
Wer im Besitz des Oslo-Passes ist, erhält übrigens kostenlosen Eintritt.

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