Feskekörkan, die Fischkirche

Göteborgs Markthalle für Fisch und Meeresfrüchte

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Die berühmte Markthalle aus dem Jahr 1874 gehört heute zu den Wahrzeichen der Stadt Göteborg. Ihren Namen verdankt die „Fischkirche“ ihrem ungewöhnlichen Aussehen, welches deutlich an eine Kirche erinnert.

Das sakrale Aussehen der Feskekörkan ist die Version des schwedischen Worts fiskekyrkan („Fischkirche, im Dialekt Göteborgs. Hier „huldigen“ die Göteborger dem fangfrischen Fisch und den Schalentieren.
Nirgendwo gibt es die Köstlichkeiten des Meeres frischer als in den Restaurants dieser Markthalle. Viele Einheimische holen sich hier auch Esspakete für daheim oder für ein Picknick im Grünen oder am Wasser. Das Gebäude wurde 1874 nach einem Entwurf des Stadtarchitekts Gegerfelt erbaut und sieht tatsächlich wie ein traditionelles Kirchengebäude aus.

Für damalige Verhältnisse bahnbrechend war die Konstruktion der riesigen Halle, die ohne tragende Säulen oder Trennwände auskommt. Früher fand hier auch die Fischauktion statt, die aber seit dem Jahr 1910 in den Hafen verlagert wurde.

Wer nicht unbedingt Fisch essen möchte, sollte lieber die Saluhallen, die am Kungstorget gelegene Markthalle, aufsuchen, in der es Delikatessen aus aller Welt gibt.

Sehr gute Fischrestaurants

Neben den Marktständen im Erdgeschoss gibt es in der Feskekörka auch zwei Fischrestaurants. Das Restaurant Gabriel im Obergeschoss bietet u.a. ein Meeresfrüchte-Büffet an, das sehr zu empfehlen ist.